Qualifikationsziel
Die Weiterbildung richtet sich auf die Befähigung zur eigenverantwortlichen und selbstständigen Ausübung der „Personenzentrierten Psychotherapie“ mit Kindern und Jugendlichen sowie der begleitenden Beratung deren Eltern und des Systemumfeldes.
Die Ziele werden über spezifische Selbsterfahrung, Aneignung theoretischer Konzepte aus der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie und diagnosespezifischer Ansätze, entsprechende psychotherapeutische Praxis nach dem Personzentrierten Ansatz und die begleitende supervisorische Reflexion der Praxis erreicht.
Im Besonderen werden folgende Kompetenzen angestrebt:
- die Fähigkeit zur Auseinandersetzung mit der eigenen Person in verschiedenen kindbezogenen Spielformen (Rollenspiel, Regelspiel, Konstruktionsspiel, Kampfspiel/Grenzsetzung, Spiel mit verschiedenen Medien/Materialien) und Rollen
- Entwicklung und Erweiterung von Empathiefähigkeit, transparenter Präsenz und Beziehungsfähigkeit im Umgang und in der Begegnung mit Kindern und Jugendlichen sowie deren Bezugspersonen bzw. dem erweiterten Systemumfeld
- Offenheit für Vernetzung mit anderen Berufsgruppen, die bei der Betreuung/Behandlung von Kindern und Jugendlichen Bedeutung haben können (Pädiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Klinische Psychologie, Ergotherapie, Logopädie, Sozialpädagogik)
- weitreichende theoretische Kenntnisse zur differentiellen Diagnostik und Behandlung, inkl. kinder- und jugendpsychiatrischer Störungsbilder sowie psychotherapierelevanter Fachliteratur
- die Fähigkeit zur eigenen Theoriebildung auf dem Gebiet der personenzentrierten Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
- Fähigkeit zu einer Theorie-Praxis-Integration
- Fähigkeit zur Reflexion der eigenen Praxis als personenzentrierte(r) Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut(in)
